RSF Mantrailing 2017

Weihnachtsfeier am 03.12.2017

Das Jahr neigt sich unaufhaltsam dem Ende und deshalb fand am 1. Advent unsere lustige und schöne Weihnachtsfeier statt. Leider konnten nicht alle Kunden daran teilnehmen, die Vorweihnachtszeit hält eben auch noch andere Termine und Verpflichtungen bereit. Aber es war trotzdem eine sehr nette Runde und obwohl sich einige zuvor noch nicht kannten, kamen sie gleich miteinander ins Gespräch. Beim gemeinsamen Hobby Hund und Mantrailing findet man eben doch recht schnell zusammen.  

Die Ruhe vor dem Sturm - alles ist festlich eingedeckt, es kann los gehen!

Nachdem sich alle an Kaffee, Tee, heißer Schokolade, Guatsle und leckeren Kuchen gütlich getan hatten, wurde es ernst - es folgte die Bescherung! Für jedes Team gab es vom Weihnachtsgnom einen Beutel mit einem "Erste Hilfe-Büchlein" für Hunde und leckeren Keksen für die Vierbeiner. Damit meine Gäste sehen konnten, mit wem sie da beisammen saßen,  flackerten Bilder von jedem Hundeführer samt seiner Spürnase über die weiße Wand. Und um für die nötigen "Infos" zu sorgen, verlas ich dazu einen meist lustigen Vierzeiler, so dass es einiges zu lachen gab. 

Der Weihnachtsreimemann verteilt Geschenke :-)

Danach war die Bescherung aber noch lange nicht zu Ende! Meine Kunden überraschten mich mit einer wunderbaren Geschenke-Kiste und für einen Moment war ich zu Tränchen gerührt. Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an alle, die sich daran beteiligt haben! Ich freue mich auf was Warmes für die Füßle (Socken), was Warmes für's Bäuchle (Heiße Schoki), jede Menge Süßkram (wahrscheinlich für den Winterspeck *ggg*) und einen riesigen Einkaufs-Gutschein bei Chez Lilli (Jungs, ihr bekommt neue Halsbänder!). 

Da war ich einfach mal komplett sprachlos...

Eine Weihnachtsfeier bei RiechenSuchenFinden wäre aber natürlich keine richtige Weihnachtsfeier, wenn nicht auch ein paar tierische Gäste anwesend gewesen wären. Laika und der kleine Mogli genossen die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden. Sie waren aber auch wirklich zu putzig miteinander. 

Mogli und seine große Freundin Laika

Es war ein wirklich sehr schöner, vorweihnachtlicher Nachmittag, ein toller Jahresabschluss! Ein paar Trail-Tage haben wir noch vor uns, bevor wir uns alle in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub verabschieden. Hoffen wir, dass uns der Winter bis dahin nicht all zu kalt erwischt. 

Alte Trails am 26.11.2017

Marmelade-Gläser wurden mit Geruchsartikeln bestückt und fest verschlossen, denn "Alte Trails" standen auf dem Programm. Die zu verfolgenden Spuren waren rund 20 Stunden alt und damit für alle teilnehmenden Hunde eine ganz neue Erfahrung. Auch deren Besitzer warten gespannt darauf, wie ihre Spürnasen mit dieser ungewohnten Herausforderung umgehen würden. 

Geruchsartikel - so alt wie der gelegte Trail

Es fanden sich an diesem winterlichen Tag also fünf Teams jeweils an ihrem Treffpunkt ein und arbeiteten ihren Trail. Dazu war im Vorfeld einiges an logistischem Aufwand nötig. Nachdem ich die Trails bereits Tage vorher individuell geplant hatte, mussten sie am Vortag der Veranstaltung dann noch gelegt werden. Diesen Job übernahm mein Mann, der mich in meiner Selbständigkeit stets mit Tratkraft unterstützt, wofür ich ihm wieder einmal sehr dankbar bin!

Luxx und Petra unterwegs auf alten Spuren

Alles musste vorab genau ausgeklügelt werden, es durfte kein Fehler passieren. Wie bringt man die Versteckperson an den Start, in welche Richtung und über welche großräumigen Umwege fährt man von dort aus weg, wo sammelt man die VP wieder ein und wie kommt man von da nach Hause, ohne zu nahe an der Spur entlang zu fahren oder diese gar zu kreuzen? Das war zwar teilweise recht knifflig, aber da ich gerne plane und organisiere, hat mir auch diese Vorabeit großen Spaß bereitet. 

Lin und Marc arbeiten ihren knapp 20 Stunden alten Trail

Es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich jeder einzelne Hund mit den alten Spuren umging. Auf den jeweils ca. 750 Meter langen Trails hatten jedenfalls alle Spürnasen genügend Zeit, sich auf diesen für sie neuen Umstand einzustellen. Während der eine nur ein paar Meter dafür benötigte oder am Start kurz verharrte und innehielt, obwohl er normalerweise sofort zügig voran geht, brauchte der andere eben einen Moment länger. Allen Hunden war aber anzusehen, dass sie den gealterten VP-Geruch sehr spannend fanden und, nachdem sie sich "eingesucht" hatten, sehr klar und wie auf Schienen auf dem Trail unterwegs waren. 

 

Sowohl die Teams als auch ich hatten an diesem Tag sehr viel Spaß und die Hundeführer konnten bezüglich des Suchverhalten ihrer Hunde neue Erkenntnisse sammeln. 

Workshop "Leinenhandling und Kreuzungsarbeit" am 19.11.2017

Zum wiederholten Male fand heute mein Workshop "Leinenhandling und Kreuzungsarbeit" statt. Ursprünglich wären wir zu sechst gewesen, doch leider kam es jahreszeitbedingt zu krankheitsbedingten Ausfällen. Das hielt uns aber nicht davon ab, auch in einer sehr kleinen Gruppe, nach dem Theorie-Teil die Leinen zu schwingen. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen und den Kopf voller Leinenhandling-Wissen, war dies auch überhaupt kein Problem. 

Fachsimpelei bei Kaffee und Kuchen - so macht der Theorie-Teil Spaß!

Die Kenntnisse um Aktiv- und Passivzone, wann, wo und warum die Leine aufzunehmen oder herauszugeben ist, sind für einen gut und flüssig laufenden Trail sehr wichtig. Nur, wenn sich der Hundeführer neutral verhält und seinen Hund mit der Leine - möglichst - nicht stört, kann dieser zielgerichtet und ohne große Umwege seinen Weg zur Versteckperson finden.

 

Um bei der Arbeit mit dem Hund nicht zu verkopfen, sollte es sich beim Leinenhandling aber um eine Art Automatismus handeln. Deshalb üben wir dieses zunächst anhand von Mensch/Mensch-Führübungen. So kann man seinen Partner in seinem eigenen Tempo führen und bekommt von diesem auch gleich das entsprechende Feedback, sollte er einen Ruck bekommen haben oder grob ausgebremst worden sein. Bei aller Ernsthaftigkeit und Konzentration durfte aber auch dabei der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.

Trotz Kälte hatten wir jede Menge Spaß!

Video-Analyse am 22.10.17

Fünf Teams haben sich der gnadenlosen und unübersehbaren Wahrheit gestellt und sich beim Workshop "Video-Analyse" filmen lassen. Vormittags wurde in Ostfildern-Nellingen getrailt, nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es dann in unserem gemütlichen Seminarraum an die Sichtung der Videos. Dabei war so manches zu sehen, was einem beim Trailen selbst gar nicht auffällt. Rückwärtsschritt? Nicht mit dem Hund mitgegangen? Niemals! Oh, Mist, wohl doch... 

 

Das Gebiet war wirklich nicht einfach, da es sowohl offene Flächen als auch Sträßchen und schmale Wege bot und ich dies beim Traillegen natürlich jeweils miteinbezogen habe. Außerdem blies ein teils kräftiger, böiger Wind, der die Hunde zusätzlich auf ihrer Suche forderte. Und nicht zu vergessen die Ablenkung durch Passanten, Autos, Artgenossen usw. Aber wer dazu lernen möchte, der muss sich mit seinem Hund auch anspruchsvolleren Trails stellen. Und genau das haben alle motiviert und engagiert getan, ganz großes Lob an dieser Stelle an meine Teams!

Das Gebiet bot reichlich offene Flächen

Nach einem arbeitssreichen Vormittag sind wir dann zu unserem kleinen, aber feinen Seminarraum gefahren. In gemütlicher Runde haben wir dort über meinen Beamer die aufgezeichneten Trails begutachtet und analysiert. Jeder Hundeführer bekam ein entsprechendes Feedback und konnte sehen, woran wir in Zukunft im laufenden Training noch arbeiten müssen. Insgesamt handelt es sich dabei um Kleinigkeiten, so dass alle - mit ihrer und der Leistung ihres Hundes zufrieden - den Heimweg antreten konnten. 

Dreht der Hund um, wird die Leine zügig eingeholt und anschließend wieder heraus gegeben

Es war ein interessanter, lehrreicher und spannender Trail-Tag und obwohl es die ein oder andere Kritik gab, hatten alle Spaß, vor allem natürlich die Hunde. Die haben "g'schafft wie die Brunnenputzer", sind dran geblieben, haben ihre Aufgaben gelöst und ich bin mir sicher, dass sie nach all der Arbeit Zuhause in einen zufriedenen Schlaf gefallen sind. 

Alle VPs wurden gefunden und die Hunde erhielten ihre wohlverdiente Belohnung

Esslinger Altstadt-Trails am 17.09.2017

Obwohl der Wetterbericht zunächst etwas anderes prophezeit hatte, konnten wir die Altstadt-Trails in Esslingen bei herrlichstem Wetter genießen. Anfangs blies den Hunden noch eine kühle Brise um die Nasen, doch das änderte sich im Lauf des Vormittags dann doch recht schnell. 

Die Altstadt-Truppe: Marc, Edith, Silvia, Martin, Martina, Sascha

Eine Innenstadt ist, auch an einem Sonntagvormittag, etwas ganz anderes als die ruhigen Wohngebiete, in denen wir uns im Training sonst bewegen. Zwar waren natürlich nicht so viele Passanten unterwegs wie unter der Woche, aber dafür fanden an allen möglichen Ecken Stadtführungen statt. Und auch sonst hat eine Stadt für die Hundenase allerlei Interessantes und so manche Ablenkung zu bieten. 

Lins VP saß direkt an einem Kanal, der Geruch kam ihr daher auf dem Trail bereits entgegen und floss an ihr vorbei - keine einfache Situation!

Da wären zunächst einmal die unzähligen Geruchsspuren, die Touristen, Anwohner und alle sonstigen Besucher im schönen Esslingen hinterlassen. Es gibt für die Hunde also deutlich mehr Spuren, die sie während der Suche differenzieren müssen. Außerdem sind da wohlriechende Restaurants, Cafés und Mülleimer, hier und da einen Essensrest, zahlreiche Pipistellen von Artgenossen, muffig riechende Gemäuer, zahlreiche Kanäle und nicht zu vergessen verschiedene Untergründe wie Asphalt, Kopfsteinpflaster und Grünflächen. 

Martina und Diego ertrailen die wunderschöne Esslinger Altstadt

Trotz dieser erschwerten Bedingungen meisterten alle Teams ihre Trails mit Engagement und großer Freude an der Suche. Esslingen hat, was das Legen von Trails betrifft, einiges zu bieten. Zum einen sind die alten Gebäude und schmalen Gassen eine wunderschöne Kulisse, die auch dem Auge etwas bietet, zum anderen finden sich viele verwinkelte Durchgänge und Versteckmöglichkeiten. Und die Kanäle mit ihren Brücken stellen ebenfalls eine nicht alltägliche Herausforderung dar. Wasser zieht Geruch an und je nach Fließgeschwindigkeit und -richtung lässt sich der Trail für die Hunde mehr oder weniger anspruchsvoll gestalten.

Sascha und Ninja haben, trotz großer Ablenkung durch Menschen, ganz tolle Arbeit geleistet - hier bei der Überquerung einer Brücke

Es war ein wirklich toller Vormittag, den wir mit unseren Hunden in Esslingen verbracht haben. Alles hat gepasst, tolle Teams, tolle Trails und tolles Wetter - was will man mehr! 

Zusammenarbeit mit K-9® zum 30.06.2017 beendet

Ich habe meine Zusammenarbeit mit K-9® aus diversen Gründen zum 30.06.17 beendet. Das bedeutet, ich werde ab diesem Zeitpunkt keinem Stützpunkt mehr angehören, sondern ab 01.07.17 unter meinem neuen Namen RiechenSuchenFinden (RSF Mantrailing) auftreten. 

 

An meiner Art und Weise, mit meinen Teams zu arbeiten und diese auszubilden, wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Dieses Vorgehen im Trail-Training entspricht meiner Vorstellung einer stimmigen und logischen "Trail-Philosophie", weshalb ich an dieser festhalten werde. Es wird also alles so weitergehen wie bisher, d.h. alle Mensch/Hund-Teams werden entsprechend gefördert und gefordert, ohne dass sie dabei über- oder unterfordert werden.

 

Wer Sport-Trailprüfungen ablegen möchte, der kann gerne an den von mir und meiner Kollegin ausgerichteten Prüfungstagen teilnehmen. Damit dabei alles "mit rechten Dingen" zugeht, werden wir unsere Kunden gegenseitig prüfen. Nähere Infos dazu sowie die Prüfungsordnung folgen in naher Zukunft. 

 

Weil mich das Thema "Trailen" fasziniert und es meine große Leidenschaft ist, möchte ich auch den ein oder anderen Blick über den Tellerrand werfen. Es interessiert mich einfach, worin genau sich die Methoden anderer Trainer unterscheiden, wie sie die Teams aufbauen und welchen Gedankengängen sie dabei gefolgt sind, als sie ihre Philosophie genau so entwickelt haben. Ich habe "meine" Art des Trailens für mich zwar gefunden, bin aber trotzdem an der Meinung und den Erfahrungen anderer Trainer interessiert. Ich bin gespannt darauf, was ich dadurch über Hunde und das Trailen dazu lerne. 

Let´s work - Indoor in den Werkstätten Esslingen / Kirchheim am 14.05.2017

Wir haben mal wieder indoor getrailt! Diesmal durften wir unser Training in den Räumlichkeiten der Werkstätten Esslingen / Kirchheim abhalten. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle daher an die Geschäftsleitung der WEK, die uns freundlicherweise und überhaupt nicht selbstverständlich die Erlaubnis dazu erteilt hat! Außerdem danken wir dem Leiter des Marktkauf Esslingen dafür, dass wir das Parkhaus nutzen durften - eigentlich als Sonnenschutz gedacht, kam es uns bei all den Gewittern und dem vielen Regen mehr als gelegen! 

Andrea und Kiara finden Silvi in der Holz-Werkstatt

Die WEK als Einrichtung zur Unterstützung und Förderung für Menschen mit Behinderung bot uns viele kreative Versteckmöglichkeiten. Dadurch, dass uns mehrere Eingänge, Treppenhäuser und zahlreiche kleinere und größere Räume und Abschnitte zur Verfügung standen, ließen sich für alle Teams spannende und abwechslungsreiche Trails legen.

Julika und Herr Brahms zügig auf dem Weg zur VP

Auch wenn Frauchen/Herrchen Teil des Mensch/Hund-Teams sind, hätte wohl keine der Spürnasen freiwillig ihren "Arbeitslohn" mit ihnen geteilt. Aber da vermutlich sowieso keiner der Zweibeiner wirklich scharf auf Pansen und Co. gewesen wäre, stärkten wir uns zwischendurch mit Kaffee, Apfelschorle, Brezeln und leckeren Snacks und blieben so bei Kräften für die zweite Trailrunde.

Shady und Silvi haben Kerstin gefunden...

Auch die Hunde kehrten motiviert und teils recht ungeduldig ins Gebäude zurück und warteten darauf, dass es endlich weiter ging. Es war schön zu sehen, wie sowohl die Hunde als auch ihre Menschen großen Spaß an diesem außergewöhnlichen Ereignis hatten.

 

Wie immer, wenn wir unsere Trails ins Innere eines Gebäudes verlegen, war es für alle Beteiligten wieder ein sehr spannendes Erlebnis. Solche kleinen "Trail-Abenteuer" bieten Mensch und Hund außerdem eine willkommene Abwechslung zu den laufenden Trainings-Gruppen. Die geruchlichen Gegebenheiten sind indoor eben etwas ganz anderes als draußen in Wohngebieten oder Wald. 

Gruppe 1 oben: Guido, Jennifer, Antonella, Julika / unten: Kristijan mit Azra, Antje, Dorina mit Jun

Am Ende fuhren alle müde, glücklich und zufrieden mit ihren Fellnasen nach Hause. Ausruhen war angesagt, damit die Hunde das Erlebte und neu Gelernte verarbeiten konnten. Es war ein toller Tag mit spannenden Trails und gelöster Stimmung und ich hoffe, dass wir das bald wiederholen können, es hat mir wieder super viel Spaß gemacht, mit meinen Teams zu arbeiten!

Gruppe 2: Andrea mit Kiara, Silvia mit Shady, Heidi, Linda mit Dante, Antje, Brigitte mit Luna, Kerstin mit Benny

Vortrags- und Seminarwochenende "Trailen in der Arbeitsphase" mit Rovena Langkau am 28.04./29.04./30.04.2017

Unser Wochenende mit Rovena, Mitbegründerin von K-9®, begann am Freitagabend mit dem sehr interessanten Vortrag "Bye bye Lernphase - ist das Leben doch kein Ponyhof?". Anhand anschaulicher Videos und Rovenas Erklärungen war für jeden deutlich sichtbar, was den Unterschied zwischen Lern- und Arbeitsphase ausmacht. Wird in der Lernphase noch mit kürzerer Leine getrailt, so ändert sich dies mit dem Übergang in die Arbeitsphase. Die Hunde bekommen mehr Raum zum Arbeiten und werden im Training anders gefordert. Wichtig dabei ist, dass sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln dürfen, auch wenn das bedeutet, dass sie manchmal rödeln müssen, um eine für sie noch schwierige geruchliche Situation zu meistern. Und für den Hundeführer bedeutet das, in diesen Situationen ruhig zu bleiben, sich neutral zu verhalten und den Hund arbeiten zu lassen. 

Unser gut besuchter Abendvortrag mit Rovena Langkau

Am Samstag und Sonntag ging es dann beim dazugehörigen Seminar in den praktischen Teil. Nach der Erstabfrage unserer Trailer verfügte Rovena über alle nötigen Informationen, um für jedes Team den passenden Trail zu legen. 

Die Trails wurden so gelegt, dass das Thema des Teams, z.B. Hund schnüffelt und pinkelt viel, sichtbar wurde. Bereits während der Sucharbeit erhielten die Hundeführer die entsprechenden Ansagen von Rovena, so dass sich im Trailverlauf eine deutliche Verbesserung/Steigerung der Teams zeigte. Dabei wurde schnell klar, dass ein und dasselbe Thema komplett verschiedene Ursachen haben und es daher kein Pauschalrezept für die Lösung von "Problem X" geben kann. 

Draußen Maibaumstellen, drinnen Videoanalyse

Da alle Trails gefilmt worden waren, konnten diese anschließend in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen am Laptop noch einmal ganz in Ruhe angeschaut und analysiert werden. 

Die Sonntags-Gruppe bei Kaffee, Kuchen und Videoanalyse

So mancher Hundeführer war recht überrascht, als ihm dabei vor Augen geführt wurde, was er auf dem Trail so alles tut ohne, dass ihm das bewusst ist. Ein leichter Zug an der Leine, ein halbes Schrittchen nach hinten, nicht flüssig mit dem Hund mitgegangen, alles wurde dank "Video-Beweis" sichtbar. 

Die Samstags-Gruppe mit Herrn Brahms und seiner Futterschüssel

Dank Rovenas Einschätzung und ihrer Tipps für das weitere Training konnten alle Teams nicht nur direkt am Seminar von ihrer Erfahrung und ihrem Wissen profitieren, sondern werden auch im laufenden Training durch unsere Umsetzung in diesen Genuss kommen.

Die Sonntags-Gruppe nach getaner Arbeit

Es war ein absolut tolles, aufschlussreiches, augenöffnendes Seminar mit großem Spaßfaktor und grandiosem Wetter, man kann sagen, es war einfach rundum gelungen. Danke an Rovena und an all die motivierten Teams, die dabei waren!

Workshop "Leinenhandling und Kreuzungsarbeit" am 23.04.2017

Am 23.04.17 war es mal wieder so weit, wir haben uns mit dem wichtigen Thema "Leinenhandling und Kreuzungsarbeit" beschäftigt. In kleinem Kreis haben wir uns zunächst mit Hilfe von Beamer und Leinwand mit den theoretischen Grundlangen auseinandergesetzt. Anschließend war jedem der anwesenden Hundeführer klar, wann und wo Leine herauszugeben und aufzunehmen ist. 

 

Nach einer kleinen Kaffeepause, während derer die Teilnehmer diese Infos in Ruhe sacken lassen konnten, ging es dann an die Führübungen. Zum einen konnte dabei erfahren werden, wie es sich für den Hund anfühlt, wenn er einen Ruck bekommt, an ihm gezogen wird oder die Leine durchhängt. Zum anderen bekamen die Hunde- bzw. in diesem Fall Menschenführer gleich Rückmeldung vom anderen Ende der Leine und konnten ihr Leinenhandling entsprechend umstellen. Auch die korrekte Kreuzungsarbeit konnte in langsamem Tempo geübt werden.

 

Das frisch erworbene Wissen wurde in der Folgewoche dann gleich von allen in den Trainingsgruppen erfolgreich umgesetzt und es war offensichtlich, dass durch den Workshop so mancher Knoten zum Thema "Leine - wie, wo, was, wann?" zum Platzen gebracht worden war. 

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